Heizung modernisieren
Erdsonden-Wärmepumpe
Nutzen Sie die konstante Erdwärme für Ihre Heizung. Wir prüfen die Machbarkeit einer Erdsonden-Wärmepumpe für Ihre Liegenschaft in Stuttgart.
Warum eine Erdsonden-Wärmepumpe?
Anders als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe bezieht die Erdsonden-Wärmepumpe ihre Wärme aus dem Erdreich. Dort herrschen ganzjährig stabile Temperaturen — unabhängig von der Außenluft. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiger Betrieb ohne saisonale Schwankungen.
Über eine oder mehrere Bohrungen wird die Wärme aus dem Untergrund entzogen und an die Wärmepumpe abgegeben. Das System benötigt keine Außeneinheit und verursacht keinerlei Schallemissionen im Freien.
Was es zu prüfen gilt
Zulässigkeit und Bewilligung
Erdwärmesonden sind in Stuttgart nicht überall zulässig. Die zuständige Wasserbehörde prüft anhand wasserrechtlicher und geologischer Vorgaben, in welchen Gebieten Bohrungen grundsätzlich möglich, eingeschränkt oder ausgeschlossen sind. Wir klären die Genehmigungsfähigkeit Ihres Standorts mit den zuständigen Stellen ab.
Bohrungen
Die Tiefe und Anzahl der Bohrungen richtet sich nach dem Wärmebedarf des Gebäudes und der geologischen Beschaffenheit des Untergrunds. Die Bohrarbeiten führt ein spezialisiertes Bohrunternehmen durch — dafür ist eine Zufahrt für das Bohrgerät erforderlich.
Zugänglichkeit
Das Bohrgerät benötigt eine ausreichend breite Zufahrt sowie eine ebene Aufstellfläche. In dicht bebauten Gebieten oder bei Hanglagen kann die Zugänglichkeit eingeschränkt sein. Wir beurteilen die Situation vor Ort.
Untergrund
Die Wärmeleitfähigkeit des Erdreichs variiert je nach geologischer Schicht. Lockergestein, Fels und Grundwasser beeinflussen die erforderliche Sondentiefe und damit den Bohraufwand. Vorgängige Meldungen bei den zuständigen Fachstellen sind obligatorisch.
Stromanschluss
Wie jede Wärmepumpe benötigt auch die Erdsonden-Variante einen geeigneten Stromanschluss. Der Leistungsbedarf liegt jedoch tendenziell niedriger als bei Luft-Wasser-Systemen, da die Quellentemperatur höher und konstanter ist.
Investition
Die Bohrkosten stellen den wesentlichen Mehrkostenfaktor gegenüber einer Luft-Wasser-Wärmepumpe dar. Dem stehen die höhere Effizienz, die Langlebigkeit der Erdsonde und der geräuschlose Betrieb gegenüber. Für die konkrete Kostenschätzung ist eine detaillierte Planung erforderlich.
Behördliche und kommunale Vorgaben
Neben der wasserrechtlichen Erlaubnis für die Bohrung können kommunale Vorschriften — etwa aus der Bauleitplanung oder aus Wasserschutzgebieten — die Realisierbarkeit beeinflussen. Wir klären sämtliche Rahmenbedingungen mit den zuständigen Behörden ab.
Ablauf einer Erdsonden-Installation
- Standortprüfung: Abklärung der Zulässigkeit anhand wasserrechtlicher Vorgaben und behördlicher Vorabklärungen.
- Geologische Voreinschätzung: Beurteilung des Untergrunds und Abschätzung der erforderlichen Sondentiefe.
- Bewilligungsverfahren: Einreichung des Bohrgesuchs bei der zuständigen Wasserbehörde.
- Bohrung: Ausführung durch ein zertifiziertes Bohrunternehmen mit Dokumentation des Bohrprofils.
- Anschluss: Einbindung der Erdsonde an die Wärmepumpe und Integration in den Heizungskreislauf.
Interessiert an einer Erdsonde?
Lassen Sie uns gemeinsam abklären, ob eine Erdsonden-Wärmepumpe für Ihre Liegenschaft in Frage kommt. Wir begleiten Sie von der Vorabklärung bis zur Inbetriebnahme.
Unverbindliche Anfrage — Stuttgart